Was sind Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen sind eine Art Narbe, die entstehen, wenn die Haut überdehnt wird. Dies führt zu Rissen in den Collagen- und Elastinfasern der Haut (die Bausteine, die unsere Haut stützen), was sich in schmalen Streifen auf der Haut äußert - den typischen „Dehnungsstreifen“. Dehnungsstreifen haben verschiedene Ursachen: Wachstumsschübe in der Pubertät, Schwangerschaft, Gewichtsschwankungen sowie schneller Muskelaufbau (z.B. durch Bodybuilding).

Dehnungsstreifen haben unterschiedliche Farben, je nach Hautton der betreffenden Person, und können rot, violett, rosa, rotbraun oder dunkelbraun sein. Wie auch andere Arten von Narbengewebe sind Dehnungsstreifen manchmal leicht wulstig oder eingesunken oder jucken. Am häufigsten treten Dehnungsstreifen im Bauch-, Brust- und Hüftbereich sowie an den Oberarmen und am Rücken auf.
 

 

Was tun gegen Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen gänzlich loszuwerden, ist leider nicht möglich (ebenso, wie ein ausgedehntes Kleidungsstück nicht mehr in seine ursprüngliche Form gebracht werden kann). Sie können sie aber weniger sichtbar machen, Juckreiz lindern und die Bildung neuer Dehnungsstreifen verhindern.

Für Cremen mit Inhaltsstoffen wie Retinol, Silikon und Hyaluronsäure liegen die meisten Daten vor, die belegen, dass diese Produkte Dehnungsstreifen mildern. Wichtig ist es, die betroffenen Bereiche so früh wie möglich zu behandeln, da es einfacher ist, neue Dehnungsstreifen abzumildern als alte. Massieren Sie die Creme gründlich ein, um sicherzustellen, dass sie vollständig absorbiert wurde. Eine Massage fördert auch die Durchblutung der betroffenen Stellen, was sich positiv auf den Heilungsprozess auswirkt. Überdehnte Haut ist dünner und daher empfindlicher. Die Verwendung eines Öls mit Inhaltsstoffen, die reich an Antioxidantien sind (wie Wildrosenöl und Vitamin E) kann helfen, die Haut zu stärken und zu reparieren.
 

 

Lassen sich Dehnungsstreifen verhindern?

Ganz ausschließen kann man die Entstehung von Dehnungsstreifen zwar nicht (z.B. während der Schwangerschaft), aber es gibt sehr wohl Möglichkeiten, sie zu minimieren. Studien haben gezeigt, dass die regelmäßige Anwendung von Körpercremen mit Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure oder Centella die Anzahl der Dehnungsstreifen verringern oder ihr Erscheinungsbild abmildern kann. Je besser ihre Haut mit Pflegestoffen und Feuchtigkeit versorgt wird, umso eher halten Collagen und Elastin einer Dehnung stand, was das Risiko einer des Entstehens von Dehnungsstreifen reduzeirt.
 

 

So decken Sie Dehnungsstreifen ab

Regelmäßiges Bräunen kann Dehnungsstreifen noch mehr betonen - aber Bronzing-Produkte wie Selbstbräuner sind gut geeignet, um sie abzudecken. Auch mit Concealer und Bräunungspuder lassen sich Dehnungsstreifen optisch minimieren. Denken Sie aber daran, dass Dehnungsstreifen ein normaler Teil des Lebens sind und Ihnen bestimmt nicht peinlich sein müssen! Solange sie nicht wehtun oder jucken, können Sie sie stolz herzeigen.