Was ist normale Haut?

Unter normaler Haut versteht man Haut, die keine offensichtlichen Probleme hat, die behandelt werden müssen. Der Talghaushalt normaler Haut ist üblicherweise im Gleichgewicht, sodass die Haut nicht zu fettig, unrein oder trocken wird. Normale Haut ist auch weniger sensibel und tendiert nicht zu Neurodermitis oder geröteten Stellen.

Wenn du mit normaler Haut gesegnet bist, heißt das allerdings nicht, dass deine Haut überhaupt keine Pflege erfordert. Sogar die unproblematischste Haut muss mit Make-Up-Resten, Umweltverschmutzung und UV-Strahlen fertig werden - allesamt Faktoren, die zu vorzeitiger Hautalterung, verstopften Poren und stumpfem Teint führen können. Auch unzureichende Flüssigkeitszufuhr, emotionaler Stress und ein raues Klima können sich auf alle Hauttypen auswirken und zu dunklen Augenringen, verminderter Elastitzität und Fältchen führen.
 

 

Was braucht normale Haut?

Obwohl normale Haut relativ pflegeleicht ist, kann es zu einem späteren Zeitpunkt doch zu Problemen kommen. Es ist daher wichtig, Produkte zu verwenden, die vor Hautschäden, Reizungen und vorzeitiger Alterung durch freie Radikale schützen (dabei handelt es sich um instabile Moleküle, die das gesunde Gewebe angreifen und hauptsächlich durch Umweltverschmutzung und UV-Strahlen entstehen).

Da normale Haut nicht zu Pickeln oder Mitessern tendiert, musst du sie nicht täglich mit aggressiven Reinigern oder Peelings bearbeiten. Ein regelmäßiges Reinigungsprogramm ist aber dennoch unerlässlich, damit Schmutz-, Schweiß- und Make-Up-Rückstände täglich entfernt werden, ehe sie die Poren verstopfen können.
 

 

So pflegst du normale Haut am besten

Beginne deine morgendliche Pflegeroutine, indem du Mizellenwasser auf einen Wattebausch aufträgst und damit über dein Gesicht streichst. Das erfrischt die Haut und bereitet sie optimal auf Seren und Feuchtigkeitspflege vor. Mizellenwasser entfernt Fett und Schmutz auf sanfte Weise, ohne die Haut auszutrocknen.

Als nächstes solltest du ein Serum verwenden, das reich in Antioxidanzien ist. Dazu gehören Vitamin C, Vitamin E, Niacinamid und Resveratrol. Antioxidantien bekämpfen freie Radikale und beschleunigen die Zellerneuerung. Das Ergebnis? Pralle Haut, die „wie neu“ aussieht! Nun ist es Zeit für eine leichte Feuchtigkeitspflege (schwere Cremen können sich tagsüber unangenehm anfühlen), die weichmachende Stoffe wie Squalen und Fettsäuren enthält, die den Feuchtigkeitshaushalt der Haut regeln und die Hautbarriere schützen.

Der wichtigste Schritt - das Auftragen eines LSF - darf niemals fehlen, auch dann, wenn die Sonne eigentlich gar nicht scheint. Auch an bewölkten Tagen ist unsere Haut UVA-Strahlen ausgesetzt, also den Strahlen, die die Haut vorzeitig altern lassen. (Sonnenschutzmittel für den Körper solltest du nie im Gesicht verwenden! Sie sind schwerer und können die empfindliche Gesichtshaut leicht verstopfen.)

Abends reinigst du dein Gesicht am besten mit einem sanften Gesichtsreiniger oder Reinigungsbalsam, das du mit einem warmem Waschlappen abnimmst. Ein tägliches Peeling ist oft zu viel des Guten und scheuert die Haut übermäßig. Zweimal die Woche reicht vollkommen aus, um abgestorbenen Hautzellen und Schmutzüberreste zu entfernen und der Haut ihre natürliche Strahlkraft zurückzugeben.

Ein Serum auf Retinolbasis regeneriert und verjüngt die Haut, während du schläfst. Darüber kommt noch eine reichhaltige Nachtcreme mit feuchtigkeitsspendender Hyaluronsäure - ein guter Tipp, da unsere Haut in der Nacht Feuchtigkeit abbaut - und Peptiden, die Fältchen mindern und die Collagenproduktion ankurbeln (die „Bausteine“ unserer Haut).